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Über 8.000 Mitar­beitende im Gesund­heits­bereich zur Arbeits­situation befragt

14. Mai 2024 | APAMED (APA-OTS)
Krankenschwester lehnt an Türe im Krankenhaus.
Krankenschwester lehnt an Türe im Krankenhaus.

Negativschlagzeilen über den Gesundheits- und Sozialbereich dominieren üblicherweise die Medien. Schlechte Arbeitsbedingungen, zu wenig Gehalt, zunehmend fordernde Patientinnen und Patienten und Fachkräftemangel sind nur einige der Themen, die gerne tradiert werden. Doch manchmal dringen auch die guten Nachrichten nach außen, in diesem Fall die Ergebnisse der Zufriedenheitsanalyse in den Einrichtungen der Barmherzigen Brüder.

Bereits zum sechsten Mal führten die Barmherzigen Brüder eine anonyme Mitarbeiterbefragung zur beruflichen Zufriedenheit aller Mitarbeitenden über die Beratungsfirma EUCUSA durch. Nun liegen die Ergebnisse vor. Diese zeigen ein Arbeitsklima, das 90% der Mitarbeitenden positiv bewerten und als wichtigsten Aspekt sehen. Schon die COVID-Zeit hat gezeigt, dass der Zusammenhalt auf den Stationen und in den Abteilungen besonders wichtig ist. 

Dass 92% der Mitarbeitenden angeben, sich in schwierigen Situationen auf ihre Kollegen verlassen zu können, trägt den einzelnen Mitarbeitenden offensichtlich auch nach der Pandemie durch den Berufsalltag. 

Auch Themen wie die Offenheit gegenüber der Führungskraft, die Vereinbarkeit von Beruf- und Privatleben sowie die Arbeitszeitregelung sehen die Mitarbeitenden als besondere Stärken der Barmherzigen Brüder.

 

Worin liegt das Erfolgsrezept? 

"Der Erfolg ist nicht das Ergebnis selbst, sondern das stetige Arbeiten an der Verbesserung", so Direktor Adolf Inzinger der Gesamtleiter (CEO) der Barmherzigen Brüder Österreich. "Wir führen seit 2009 im 3-Jahresintervall Mitarbeiterbefragungen durch und von Beginn an sind die Ergebnisse für uns ein Indikator dafür, besser zu werden. Auch ein gutes Ergebnis soll gehalten werden und ist somit ein Arbeitsauftrag an uns als Führungskräfte. Das Gehalt ist in der Regel ein kritischer Punkt, doch wir sehen auch, dass dieses vom Mitarbeitenden besser und als weniger wichtig bewertet wird, je zufriedenstellender der gesamte Arbeitsrahmen ist."

"Eine der wichtigsten Grundlagen für eine hohe Mitarbeiterzufriedenheit ist eine gute Führungskultur", so Mag. Romana Gabriel, die Personalleiterin der Barmherzigen Brüder Österreich. "Mit 14 Fragen rund um das Thema Führung, wird darauf besonderes Augenmerk gelegt. Unsere Führungskräfte wissen, dass gute Führung für die Mitarbeitenden erlebbar sein muss. Führungskräftelehrgänge, Führungsgrundsätze, jährliche Mitarbeitergespräche und professionelle Unternehmensprozesse, in die auch die Mitarbeitenden einbezogen werden, sind nur einige Maßnahmen, die im Laufe der Jahre ihre Früchte tragen und offensichtlich von den Mitarbeitenden positiv wahrgenommen werden."

"Natürlich freuen wir uns über das schöne österreichweite Ergebnis. Doch es ist nicht alles rosarot", erklärt Mag. Gabriel. "Die Ergebnisse liegen bis auf Stations- und Abteilungsebene vor. Und in fast jeder unserer Einrichtungen gibt es einige wenige Teams, wo es nicht nur gilt, das Gute zu halten, sondern besser zu werden. Die Erfahrung aus den letzten Jahren zeigt, dass eine konsequente Begleitung dieser Bereiche eine positive Entwicklung ermöglicht."

Die Betriebsräte aller Einrichtungen sind in das Projekt einbezogen. "Das ist wichtig und entscheidend", so Inzinger, "die Betriebsräte unterstützen und bewerben die Mitarbeiterbefragung, sie werden über die Ergebnisse informiert und wirken an den Maßnahmenableitungen mit." Immerhin haben 72% der insgesamt 8.086 Mitarbeitenden den Online-Fragebogen abgegeben. "Die hohe Beteiligung zeigt die breite Akzeptanz dieses Instruments und auch die hohe Erwartungshaltung an uns."

Derzeit werden die Ergebnispräsentationen in allen Einrichtungen der Barmherzigen Brüder österreichweit durchgeführt: in den Krankenhäusern, Einrichtungen für ältere Menschen oder Menschen mit besonderen Bedürfnissen, Hospiz, Lebenswelten, Kurhaus, etc. Bis zum Sommer werden, basierend auf den Ergebnissen, Ziele vereinbart und Maßnahmen definiert. Die Nagelprobe erfolgt 2027, wenn die nächste Befragung durchgeführt wird.

 

Das Design der Befragung

Die Mitarbeiterbefragung wurde vom 21. Februar 2024 bis 15. März 2024 durchgeführt. Im April und Mai 2024 erfolgen die Ergebnispräsentationen in den Einrichtungen. Bis Ende Juni werden die Maßnahmen definiert. Insgesamt haben 8.086 Mitarbeitende der Barmherzigen Brüder in Österreich die Einladung zur Befragungsteilnahme erhalten. 5.820 Mitarbeitende haben die Gelegenheit genützt, ihre Meinung über den anonymen Fragebogen kundzutun, was einer Rücklaufquote von 72% entspricht.

Die Fragen deckten die folgenden Themengebiete ab: Arbeitssituation, Information und Kommunikation, Zusammenarbeit, Führung, berufliche Entwicklung, Zielorientierung, Patientenorientierung, Prozessorientierung, Unternehmensimage- und -kultur sowie Gesamtzufriedenheit.

Weiters konnten die Mitarbeitenden bis zu 20 der insgesamt 66 Fragen als für sie wichtig markieren, derart ist es möglich, sich in den Verbesserungsmaßnahmen vor allem auf jene Themen zu konzentrieren, die den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auch wichtig sind.

Geplant und durchgeführt wurde die Befragung seit 2009 bereits zum sechsten Mal gemeinsam mit der Firma EUCUSA. Diese ist spezialisiert auf die Durchführung strategischer Mitarbeiter- und Kundenbefragungen.

Absolute Anonymität und Vertraulichkeit im Umgang mit den Fragebögen ist für die Barmherzigen Brüder Voraussetzung für eine erfolgreiche Befragung. Bearbeitung und Auswertung der ausgefüllten online-Fragebögen erfolgte daher ausschließlich durch EUCUSA.

Über die Barmherzigen Brüder

Die Österreichische Ordensprovinz ist eine von weltweit 18 Ordensprovinzen. Die Barmherzigen Brüder sind in 54 Staaten mit 410 Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens auf allen Kontinenten vertreten. Geführt werden die Einrichtungen von weltweit 965 Ordensbrüdern gemeinsam mit etwa 65.000 haupt- und 30.000 ehrenamtlich Mitarbeitenden. 

In der Österreichischen Ordensprovinz mit Standorten in Österreich, Tschechien, Ungarn und der Slowakei betreiben die Barmherzigen Brüder gemeinsam mit rund 9.400 Mitarbeiter an rund 30 Standorten zwölf Krankenhäuser sowie zahlreiche weitere Sozial- und Gesundheitseinrichtungen wie Alten- und Pflegeheime, Lebenswelten für Menschen mit Behinderungen, eine Therapiestation für Drogenkranke, Hospize sowie Kur- und Wellnesseinrichtungen. 

2023 erfolgten in den österreichischen Einrichtungen ca. 126.500 stationäre Aufnahmen, fast 810.000 ambulante Patientenkontakte und etwa 56.000 Operationen. Nach dem Vorbild des Ordensgründers, des heiligen Johannes von Gott (1495-1550), betreuen die Barmherzigen Brüder Menschen ungeachtet der Herkunft, der Religion, des Geschlechtes oder des sozialen Status und wollen nach ihren Möglichkeiten für alle Hilfesuchenden verfügbar sein. Ein Kennzeichen des Ordens ist der Versuch, mit innovativen und nachhaltigen Lösungen drängenden Problemen im Gesundheits- und Sozialbereich zu begegnen und diese mit Professionalität und christlicher Nächstenliebe umzusetzen.

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