Patientenversorgung zu 100 Prozent! Nicht ganz. Denn die Bürokratie spannt verstärkt viele Ressourcen in Arztpraxen ein. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) sieht Handlungsbedarf und wirft die Digitalisierung als Alltagserleichterung in den Ring.
Die Ergebnisse des Ärztemonitors der KBV zusammen mit infas zeigen schon seit Jahren, dass Verwaltungsarbeiten mit knapp über sieben Arbeitsstunden nach den Patientensprechstunden die meiste Wochenarbeitszeit binden. Das Fazit der diesjährigen Krisensitzung in Berlin war kaum positiver: Das ambulante System ist stark strapaziert. Praxen fehlt es an Personal, für Nachwuchskräfte werden medizinische Berufe immer unattraktiver, was sich wiederum auf die flächendeckende Versorgung auswirkt. Aus diesen Gründen richten Vertreterinnen und Vertreter der Vertragsärzte und Vertragspsychotherapeuten erneut klare Forderungen an die Politik. Ihr Wunsch: Bürokratieabbau durch durchdachte Praxisdigitalisierung.
Die Grundidee ist simpel: Die digitale Transformation soll effizientere Abläufe und somit Zeit- und Ressourceneinsparungen mit sich bringen. Bisherige Neuerungen werden diesen Anforderungen laut KBV aber noch nicht vollends gerecht. So sehen die Vertreterinnen und Vertreter beispielsweise Optimierungsbedarf beim digitalen Signieren. Die Vorschläge fokussieren in Summe mehr Nutzerorientierung, Entlastung und Vereinfachung:
Die KBV schlägt zudem vor, sich bei der Nutzung neuer Technologien am Servicehandbuch zur Digitalisierung des Normenkontrollrats zu orientieren. Dieser plädiert für eine nutzerorientierte Einführung und Entwicklung in mehreren Phasen.
Um effiziente Praxisabläufe zu etablieren und mehr Luft für die Patientenversorgung zu schaffen, ist auch der Einsatz der passenden Praxissoftware essenziell. Dabei stellt sich die Frage: Welche ist die Richtige? Ob Gemeinschaftspraxis oder MVZ, Standard-Allrounder oder selbstkonfigurierte Software – mit CGM finden Sie die passende Lösung.